Transfer
Providerwechsel
Die Verlagerung einer bestehenden Domain zu einem neuen Provider wird als Domain-Transfer (oder oft auch noch Konnektivitätskoordination (kurz KK) genannt.
Die Gründe für den Domain-Transfer sind dabei ohne Belang. Auch ändert der Transfer nichts an den Eigentümerverhältnissen der betreffenden Domain.
Der Ablauf ist mittlerweile international festgelegt, jedoch gibt es im Detail bei einigen Top-Level-Domains immer noch Abweichungen in der Prozedur.
- Der Domain-Inhaber autorisiert und legitimiert sich gegenüber dem zukünftigen Registrar/Provider.
- Der Domain-Inhaber beantragt beim zukünftigen Registrar/Provider den Transfer für die zu verlagernde Domain.
- Der zukünftige Registrar/Provider leitet den Antrag an die übergeordnete Registrierungsstelle (beispielsweise DENIC) weiter (ggf. nach zusätzlicher Rückbestätigung durch den Domain-Inhaber).
- Die Registrierungsstelle kontaktiert den aktuellen Registrar/Provider und fordert ihn zur Zustimmung oder Ablehnung auf (erfolgt innerhalb von fünf Tagen keine Antwort, gilt das als Zustimmung).
- Der aktuelle Registrar/Provider sendet eine E-Mail an die administrative Kontaktperson der Kunden.
- Die administrative Kontaktperson bestätigt den Transfer (bleibt die Bestätigung aus, gilt das als Ablehnung).
- Der aktuelle Administrar leitet die Bestätigung oder Ablehnung an die übergeordnete Registrierungsstelle weiter.
- Die Registrierungsstelle führt den Transfer durch Änderung in seiner Datenbank durch.
Hört sich komplizierter an als es sich in der Praxis darstellt. Das Meiste regeln die Registrare/Provider untereinander. Bei einer Ablehnung handelt es sich meist um einen Formfehler zu Punkt 1 oder 2.

