Transfer

Providerwechsel

Die Verlagerung einer bestehenden Domain zu einem neuen Provider wird als Domain-Transfer (oder oft auch noch Konnektivitätskoordination (kurz KK) genannt.

Die Gründe für den Domain-Transfer sind dabei ohne Belang. Auch ändert der Transfer nichts an den Eigentümerverhältnissen der betreffenden Domain.

Der Ablauf ist mittlerweile international festgelegt, jedoch gibt es im Detail bei einigen Top-Level-Domains immer noch Abweichungen in der Prozedur.

  1. Der Domain-Inhaber autorisiert und legitimiert sich gegenüber dem zukünftigen Registrar/Provider.
  2. Der Domain-Inhaber beantragt beim zukünftigen Registrar/Provider den Transfer für die zu verlagernde Domain.
  3. Der zukünftige Registrar/Provider leitet den Antrag an die übergeordnete Registrierungsstelle (beispielsweise DENIC) weiter (ggf. nach zusätzlicher Rückbestätigung durch den Domain-Inhaber).
  4. Die Registrierungsstelle kontaktiert den aktuellen Registrar/Provider und fordert ihn zur Zustimmung oder Ablehnung auf (erfolgt innerhalb von fünf Tagen keine Antwort, gilt das als Zustimmung).
  5. Der aktuelle Registrar/Provider sendet eine E-Mail an die administrative Kontaktperson der Kunden.
  6. Die administrative Kontaktperson bestätigt den Transfer (bleibt die Bestätigung aus, gilt das als Ablehnung).
  7. Der aktuelle Administrar leitet die Bestätigung oder Ablehnung an die übergeordnete Registrierungsstelle weiter.
  8. Die Registrierungsstelle führt den Transfer durch Änderung in seiner Datenbank durch.

Hört sich komplizierter an als es sich in der Praxis darstellt. Das Meiste regeln die Registrare/Provider untereinander. Bei einer Ablehnung handelt es sich meist um einen Formfehler zu Punkt 1 oder 2.

 

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